Glücklos beim Tabellenführer

Da war mehr drin…! Dass ein Fußballspiel 90 Minuten dauert und aus zwei Halbzeiten besteht, werden die Kicker der ersten Mannschaft nun noch mal genau bestätigen können.
Nur die ersten 45 Minuten zeigte RuWa eine starke Leistung in einem flotten Spiel, in dem es rauf und runter ging. Dass SC 20 mit einer 2:1-Führung in die Pause ging, hatte auch mit der mangelnden Chancenverwertung der RuWaner zu tun, denn zur Pause hätte es auch gut und gerne 5:5 stehen können.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Ex-Profi Ümit Ertural aus rund 18 Metern einfach mal draufhielt. Der Ball wurde aus abseitsverdächtiger Position unhaltbar abgefälscht und landete zum Schrecken der RuWaner zum 0:1 im Netz.
Wer nun dachte, dass RuWa sich geschockt zeigen sollte, sah sich getäuscht. Es begann die stärkste Phase der Gäste. Rund 10 Minuten lang ging es im Tempofußball auf´s Tor des Tabellenführers, wobei Patrick Adam eine der Chancen zum 1:1 nutzen konnte. Gall traf nur den Pfosten und verpasste somit sogar die Führung.
Im Anschluß folgte die starke Phase des Ligaprimus. SC 20 probierte es meist mit langen Bällen, die in der starken Offensive häufig einen Abnehmer fanden. Konsequenz daraus: SC 20 kam zu einigen guten Chancen, scheiterte aber gleich mehrmals am RuWa-Keeper.
Das 2:1 fiel kurz vor der Pause und deutete sich an. Nach einem Pass in die Spitze tauchte Buchholz alleine vor Torhüter Kühn auf, lupfte den Ball über den Keeper an die Latte. Den Abpraller haute Buchholz per Fallrückzieher ins RuWa-Tor.
Es galt, in der zweiten Hälfte weiter dagegen zu halten. Dass es schwer werden würde, war klar und es sollte auch nicht gelingen. SC 20 nahm nun das Heft in die Hand und drängte RuWa in die eigene Hälfte. Entlastungsangriffe der Gäste wurden rar, folgerichtig fielen die Tore auch für den Gastgeber. Von einigen Chancen nutzte der Spielclub noch zwei, so dass es am Ende 1:4 stand. Zusätzlich gab es für SC 20 noch eine rote Karte wegen Nachtretens in einer sonst hitzigen, aber fairen Partie. Wichtig nun, dass unbedingt am Sonntag drei Punkte im heimischen Sportpark bleiben, wenn Helene Essen zu Gast ist.

Ein Lebenszeichen

Der ganz große Schalter konnte noch nicht umgelegt werden, aber RuWa scheint wieder in die Spur gekommen zu sein.

Mit einem 1:1 gegen Aufstiegsaspirant Arminia Klosterhardt kann die Erste wieder ein kleines Ausrufezeichen setzen, nachdem die vergangenen Spiele eher negativ waren.

 

Grund für den Punktgewinn war eine vor allem in Halbzeit 1 sehr sicher stehende Defensive, die nahezu nichts zuließ. Vorne sorgte Patrick Adam nach starker Vorabeit von Mario Wieck mit einem platzierten Flachschuß für die Führung, ehe der Gast nach einem Handelfmeter zum Ausgleich kommen konnte.

 

Kurz vor der Pause gab es noch die Ampelkarte für einen Gästespieler, der erst nachtrat, dann beleidigte und folgerichtig den Gang in die Dusche antreten musste.

 

Zu aller Überraschung tat die Überzahl den RuWanern nicht gut. Mit einem Mann mehr auf dem Feld gelang es RuWa nicht, ein Übergewicht aufzubauen geschweige denn Torchancen herauszuspielen. Stattdessen lief man immer wieder in gefährliche Konter und hatte am Ende Glück, dass es bei einem Gegentor und dem damit verbundenen Punktgewinn blieb.

 

Auch keine Punkte am Wasserturm

0:2 hiess es am Ende - wieder keine Punkte für die Erste in einem Ligaspiel. Langsam wird die Lage ungemütlich, denn ein Abrutschen in den Tabellenkeller war die Folge.

 

Über 90 Minuten hinweg gesehen war die Niederlage am Wasserturm durchaus verdient, es hätten auf beiden Seiten allerdings mehr Tore fallen können.

 

RuWa fehlten ohne den immer noch verletzten Markus Lihs die Offensivimpulse, die Defensive geriet zu häufig in Verlegenheit. Letzlich standen pro Halbzeit zwei Gegentore zu Buche und RuWa musste den Heimweg punktlos antreten.

Niederlage in Essen-West

Es war kein hochklassiges Spiel was RuWa und Essen West bei Ruwas Auswärtsspiel boten. Schleppend begann die Partie, geprägt von vielen Standards, die aber allesamt nicht zum Erfolg führten.

 

Ein Standard führte allerdings zum 1:0 aus Heimsicht: Ein Freistoß aus dem Halbfeld brauchte Patrick Schwarz aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Darauf RuWas beste Szene: Nach indirektem Freistoß im gegnerischen Sechzehner klatschte der Ball aber nur an die Latte.

 

Im Gegenzug das 2:0. Einen Abpraller brauchte Björn Matzel nur noch über die Linie drücken. RuWa schaffte es nicht, Torgefahr auszustrahlen, der Anschlusstreffer fiel per Eigentor. Vor der Pause dann allerdings auch noch das 3:1 für Essen-West.

 

In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr viel, sodass es bei dem 3:1 für TuS Essen-West 81 blieb. RuWa muss nun dringend punkten, am besten schon am Sonntag in Union Frintrop.

Kämpferisch wie spielerisch überzeugend

Nachdem bereits im Pokal ein Remis am Ende der 90 Minuten stand, konnte RuWa nun ebenfalls nach Abpfiff ein Unentschieden feiern und einen Punktgewinn gegen den Tabellenführer verbuchen.


Dank einer klasse Defensivleistung um Christian Böhmer und Christian Janssen, kam Adler Frintrop selten zur Entfaltung. Wenn es dann doch einmal gelang, konnte RuWa-Keeper Kai Kühn sich auszeichnen. Am Ende wäre vielleicht sogar mehr möglich gewesen, der Punkt wurde dennoch wie ein Sieg gefeiert.


Vor Anpfiff ereilte Coach Jo Nühlen erstmal eine Hiobsbotschaft: Verteidiger Dominik Baruffolo fiel kurzfristig aus, Nühlen musste im provisieren und traf ins Schwarze. Vor allem die Defensive, bei der nur schwer Spieler hervorzuheben sind, war der Garant für den Punktgewinn.


Die Anfangsphase war von respektvollem Abtasten geprägt. Auch Adler Frintrop stand immer noch unter dem starken Eindruck, den RuWa im Pokal unter Woche hinterließ. So waren Torchancen erstmal Mangelware.


Die erste gute Szene gehörte RuWa. Nach starkem Pass wurde Timur Küplüce auf die Reise geschickt, scheiterte aber am stark reagierenden Gästekeeper. Munter ging es weiter, nun war Adler an der Reihe. Nach schnellem Doppelpassspiel erschien der Angreifer der Gäste frei vor dem RuWa-Tor, scheiterte aber am RuWa-Keeper, der mit starkem Fußreflex das  0:0 hielt.

Dann allerdings zeigte Adler, wieso sie wohl zurecht in der Tabellenspitze zu finden sind. Nach wenigen Stationen und einigen Direktpässen kombinierten sich die Gäste sehenswert durch die RuWa-Hälfte, frei vor dem Tor behielt der Gästestürmer die Übersicht und bediente den frei stehenden Mitspieler der nur noch einschieben musste.

Das 0:1 aus RuWa-Sicht war der Halbzeitstand.

Glücklich, aber nicht gänzlich unverdient, da Adler schon mehr Spielanteile hatte.


Mit Wieck für Heliosch und Czenkusch für den gelb-rot gefährdeten Busmann ging es in Halbzeit 2. RuWa gelang es nun, die Gäste weit vom eigenen Tor fernzuhalten, das Spielgeschehen verlagerte sich in die Gästehälfte.

Trotz nun optischer Überlegenheit und spielerischer Ebenbürtigkeit gelang es nicht, wirklich zwingend vor das Gästetor zu kommen.

Adler schaffte es nun meistens nur noch, sich mit Standards dem RuWa-Tor zu nähern. Zwei Freistöße aus rund 17 Metern wurden allerdings nicht zur ernsten Gefahr für die Gastgeber.
Besser machte es Kesting auf der Gegenseite. Mit einem Freistoß von der rechten Seite gelang der viel umjubelte Ausgleich rund 15 Minuten vor Spielende. Der Ball wurde immer länger und senkte sich schliesslich im Netz der Gäste. Wütend durch den Ausgleich drängte Adler nun auf die Führung.

Nach einer Ecke kam es zu gefährlichem Gestochere im eigenen Sechzehner, den Schuß aus kurzer Distanz vereitelte der RuWa-Keeper allerdings mit dem Oberschenkel. Immer wieder konnten dann der starke Michalksi sowie die beiden ganz souveränen Innenverteidiger Janssen und Böhmer bei den Angriffen dazwischen setzen, so dass nur noch eine gefährliche Szene zu bestehen galt, bei der der Adleraner allerdings aus gut 8 Metern am Dellwiger Schlußmann scheiterte.

 

Wenig später war Schluß, ein Punktgewinn, der am Ende verdient war.

Das Mittel zum Erfolg waren heute Positionstreue, Kampf und Disziplin.

Die gute Defensivleistung wurde unterstützt von RuWas Offensivabteilung um Stefan Gall, Klimek und Küplüce, die immer wieder mit Entlastungsangriffen Druck von der Defensive nahmen. Auch die Herreinnahme von Czenkusch, der die linke Seite gut zumachte und mehrmals zur Entlastung beitragen konnte, machte sich bezahlt.


Am Donnerstag geht es bereits weiter in Sterkrade 06/07, wo sich die personelle Situation hoffentlich entspannen wird.

Aufstellung:


Kühn, Czech, Janssen, Böhmer, Busmann (46. Czenkusch) - Gall, Michalski, Heliosch (46. Wieck), Kesting - Klimek, Küplüce


Tore:


0:1 (35.), 1:1 Kesting (76.)

Charaktertest bestanden

Nach dem Debakel in Phönix stand keine leichtere Aufgabe im Pokal an: Der souveräne Tabellenführer der Bezirksliga stellte sich im Sportpark Dellwig vor.

 

Vorweg genommen: Mit 3:2 nach Verlängerung setzten sich die Adleraner aus Frintrop auf matschigem Geläuf durch. Ein Ergebnis, dass Coach Nühlen im Hinblick auf den vorigen Sonntag und im Anbetracht der Tabelle durchaus im Vorfeld akzeptiert hätte. Es sollte jedoch anders laufen, als es die Vorzeichen vermuten ließen.

 

Es waren 6 Minuten gespielt, als die RuWaner durch Simon Czech zum 1:0 kamen. Eine Führung, die durchaus jetzt schon verdient war, immerhin konnte Adler bis dahin die Mittellinie kaum überqueren. Das umjubelte 1:0 sollte kein beruhigendes Polster sein, was allen klar war.

 

6 Minuten später belohnten sich die RuWaner sogar mit dem 2:0, Torschütze ebenfalls Simon Czech. Wie die Erfahrung der vergangenen Saison lehrte, reicht ein 2:0 Vorsprung nicht, um beruhigt den Stiefel runter zu spielen (in der Vorsaison verspielte RuWa ein 3:0 gegen Adler Frintrop). RuWa igelte sich nun allerdings nicht hinten ein, sondern spielte weiter munter mit. So engagierte und starke RuWaner hatten die Gäste wohl nicht erwartet, denn gelungene Aktionen der Adleraner blieben Mangelware.

 

Nach einem Foul von Busmann allerdings kamen die Gäste zum Anschlußtreffer in der 34. Minute, ein Tor aus dem Nichts. Geschockt waren die Hausherren dadurch allerdings nicht, denn zu nennenswerten Aktionen kam Adler in der ersten Hälfte.

 

Nach der Pause kein großartig anderes Bild. Adler konnte weiterhin nicht zwingend werden, die Defensive, durch die Ausfälle von Böhmer und Baruffolo umgestellt, stand gut und ließ nicht viel zu. Nicht verwunderlich also, dass eine weitere Standardsituation für den Ausgleich herhalten musste. Der Freistoß aus 17 Metern in den rechten Torwinkel verdient allerdings durchaus das Prädikat "weltklasse".

 

Den Rest der Spielzeit egalisierten sich beide Teams zumeist im Mittelfeld. Viele kleine Fouls und Nickeligkeiten prägten das Spielverlauf, Chancen kamen keine Großartigen mehr zu Stande.

 

Die Verlängerung musste her. Aus dieser kamen die Adleraner glücklicher, denn schon 4 Minuten nach Wiederanpfiff drehte Adler das Spiel von einem 0:2 in ein 3:2. Die Entstehung kurios: Einen "Querschläger" bekam ein Adleraner rund 8 Meter vor dem Tor gegen das Bein, von wo der Ball ins Tor flog. Zwei Standardsituationen und ein kurioses, glückliches Tor drehten das Spiel und sorgten für Frintroper Glück.

 

Durch die Führung motiviert hatte Adler nun Oberwasser. Zwei weitere gute Chancen vereitelte allerdings der Schlußmann RuWas, mehr gab es in der ersten Hälfte der Verlängerung nicht zu sehen.

Auch in den zweiten 15 Minuten schaffte es RuWa nicht, wirklich zwingende Torchancen zu erspielen, so blieb es beim 3:2 für Adler Frintrop. Ein Ergebnis, mit dem RuWa durchaus leben kann, vor allem weil sich das Team kämpferisch stark und voller Willenskraft präsentierte. Nach dem müden Auftritt in Phönix konnte RuWa einiges wieder geradebiegen.

 

Am Sonntag kehren bekannte Gesichter an die Levinstraße zurück: RuWa empfängt erneut Adler Frintrop zum Kräftemessen in der Liga. Mit einer ähnlich guten Leistung wie im Pokal sollte RuWa auch dort nicht chancenlos sein und dem Favoriten eventuell ein Bein stellen können. Über den Außenseiterstatus ist man sich an der Levinstraße aber im Klaren.

 

Aufstellung:

 

Kühn - Czech (57. Demir), Busmann, Janssen, Czenkusch - Gall, Michalski, Heliosch (57. El Damen), Kesting (103. Krüger) - Klimek, Küplüce

 

Tore:

 

1:0 Czech (6.), 2:0 Czech (13.), 2:1 Brenk (34.), 2:2 Brenk (73.), 2:3 Sous (94.)

 

 

Debakel in Phönix

So haben sich die RuWaner das Meisterschaftsspiel in Phönix Essen wohl nicht vorgestellt. Vor einigen Wochen im Pokal behielt man noch mit 2:0 die Überhand, nun ging man mit 3:7 baden - mit freundlicher Unterstützung ausgerechnet vom bislang so soliden RuWa-Keeper Kühn, der einen rabenschwarzen Tag erwischte.

 

Dabei war der Anfang vielversprechend. Phönix begann zwar engagiert, das 1:0 erzielten jedoch die RuWaner. Phönix Essen war vorher mit zwei guten Chancen am stark reagierenden RuWa-Keeper gescheitert, ehe Patrick Adam nach 26. Minuten für die 1:0 Führung sorgte.

 

Was dann folgte, dürfte in den Geschichtsbüchern RuWas als vielleicht die dunkelsten 9 Minuten der Vereinshistorie eingehen. Das Unheil begann mit einem Freistoß für Phönix. Zwar tupfte der Ball auf rutschigem Rasen böse auf, zwar war die Sicht verdeckt - dennoch war der Ausgleich nicht unhaltbar. Die nächsten Minuten verschlugen selbst hart gesottenen Fans die Sprache. Unerklärliche Ballverluste im Mittelfeld ließen RuWa ein ums andere Mal in Konter laufen. Zumeist vor dem Tor quer gelegt sowie mit einer "Eins-gegen-Eins"-Situation sorgten innerhalb von 9 Minuten für ein 1:5 (!) nach einer 1:0 Führung zur Halbzeit.

 

Auf die erschreckende Leistung reagierend brachte Jo Nühlen zur Halbzeit gleich drei Neue. Czech, Michalski und Kesting blieben in der Kabine, Demir, Wieck und Klimek kamen.

 

RuWa zeigte nun ein anderes Gesicht als in den letzten Minuten der zweiten Hälfte und konnte das Spiel ausgeglichener gestalten. Chancen gab es nun auf beiden Seiten. Bitter: Patrick Adam musste schon früh verletzt runter, das Wechselkontingent war erschöpft, RuWa somit nur noch zu Zehnt.

Der eingewechselte Demir war es, der mit einem sehenswerten Schuß für den 2:5 Anschlußtreffer und somit für eine Art Hoffnungsschimmer bei RuWa sorgte. Kurze Zeit später allerdings waren die Hoffnungen wieder verflogen. Nach einem langen Ball prallten Kühn und Böhmer unglücklich zusammen, der Stürmer war Nutznießer des Zusammenpralls und schob zum 6:2 ein. Das klare Stoßen vom Phönix-Angreifer, der den Zusammenprall überhaupt erst auslöste, ahndete der Schiedsrichter nicht. Sowohl Keeper als auch Verteidiger verletzten sich bei der Aktion. Böhmer musste gar runter, so dass RuWa mit nur noch 9 Mann da stand.

 

Phönix hatte nun Platz und kam folgerichtig häufiger gefährlich vor das RuWa-Tor. Der ebenfalls eingewechselte Klimek sorgte in der 85. Minute mit einem schönen Heber für ein wenig Ergebniskosmetik. Den Schlußpunkt des Kuriosumkabinetts setzte allerdings das 7. Tor für Phönix. Einen Kopfball von Verteidiger Busmann konnte der Schlußmann der RuWaner nicht sichern, der ins Tor trudelnde Ball war zeitgleich der Abpfiff eines schwarzen Spiels für RuWa.

 

Das kommende Programm hat es in sich. Mit Adler Frintrop, sowohl im Pokal am Dienstag als auch in der Liga, steht ein harter Brocken bevor.

 

Aufstellung:

 

Kühn - Czech (45. Demir), Baruffolo, Böhmer(73. verletzt), Janssen - Kesting (45. Wieck), Heliosch, Gall, Michalski(45. Klimek) - Busmann, Adam (55. verletzt)

 

Tore: 1:0 Adam (28.), 1:1 (35.), 2:1 (37.), 3:1 (40.), 4:1 (42.), 5:1 (44.), 5:2 Demir (65.), 6:2 (73.), 6:3 Klimek (85.), 7:3 90.)

 

 

Mit Punktgewinn zufrieden

Mit einem 1:1 der interessanteren Sorte konnte RuWa das Auswärtsspiel gegen SC Frintrop beschließen.

 

Mit dem Punktgewinn konnten die RuWaner angesichts der Verletztenmisere durchaus zufrieden sein, auch, weil der Schiedsrichter mit einigen merkwürdigen Entscheidungen die Aufgabe für RuWa nicht einfacher gestaltete.

 

Nachdem das Spiel ohne wirklich nennenswerte Zwischenfälle eine gute halbe Stunde vor sich hinplätscherte, ging es ab der 30. Minute rund. Zunächst musste Michalski schon frühzeitig verletzt runter, es kam Daniel Krüger. Nach einem schnellen Konter tankte sich der Gastgeber, der besser spielte, als es die Tabellenposition erwarten ließe, schliesslich vors RuWa Tor. Nils Thiesling behielt vor dem RuWa-Tor die Nerven und traf aus gut 10 Metern zum umjubelten 1:0 für den SC Frintrop.

 

Nun war mehr Hektik und Biss im Spiel, die Torchancen auf beiden Seiten nahmen zu. Während beide Mannschaften allerdings gute Chancen liegen ließen, ging es mit dem 0:1 aus RuWa Sicht in die Halbzeit.

 

Ohne Wechsel ging es weiter. Die RuWaner bekamen nun leichtes Oberwasser, aber zwingend genug wurde es nicht. Abgesehen von einigen gefährlichen Szenen vor dem Tor der Gastgeber war der größte Aufreger der ersten 30 Minuten in Halbzeit 2 wohl ein absichtlicher Ellbogenschlag gegen RuWas Christian Janssen, den der Schiedsrichter offenbar übersah. Nach Behandlung konnte Janssen weiterspielen.

 

In der 80 Minute belohnte sich RuWa schliesslich für das Engagement. Nach einem harten Querschläger vom leicht angeschlagenen Patrick Adam traf Christian Böhmer zur Erleichterung der RuWaner mit seinem ersten Saisontreffer zum Ausgleich.

 

Eine gute Szene konnte SC in der Schlussphase noch vorweisen, es blieb aber beim 1:1 und somit beim gefeierten Punktgewinn.

 

Aufstellung:

 

Kühn-Czech, Busmann, Böhmer, Janssen-Kesting, Heliosch (80. Nagel), Michalski (26. Krüger), Gall, Czenkusch (64. Czenkusch) - Adam

 

Tore:

 

0:1 (29. Thiesling), 1:1 (80. Böhmer)

Viel zu hohe Niederlage

 

Vorbei ist es mit RuWas schöner Serie von fünf Spielen ohne Punktverlust: Am Sonntag setzte es im Heimspiel gegen die SG Altenessen eine zu hohe 1:5 Pleite.
Die Vorzeichen waren nicht positiv, mit Baruffolo und Adam musste man zwei absolute Leistungsträger ersetzen, was alles andere als einfach war.


Das Ergebnis spiegelt allerdings keineswegs den Spielverlauf wieder, da RuWa mindestens ebenbürtig war und genauso viele Torchancen zu bieten hatte. Der Unterschied: Von 5 Torchancen wusste Altenessen 5 zu nutzen.


Der Reihe nach. Das Spiel begann mit leichtem Übergewicht für die RuWaner, die in den ersten Minuten klar Herr im eigenen Haus waren. Von den Anfänglichen Annäherungen ans gegnerische Gehäuse, konnte allerdings keine Chance genutzt werden. Das rächte sich. Nachdem RuWas rechte Seite durch einen Konter viel zu offen stand, konterte der Gast schnell. SG-Angreifer Topolko konnte sich auf halbrechts mit langen Schritten auf den Weg zum RuWa-Tor machen, vor Keeper Grzymski behielt Topolko die Nerven und schob zum 1:0 ein.
Der Druck der RuWaner lies dadurch aber nicht nach. In einem bissigen Spiel mit vielen Nickeligkeiten machten die Hausherren weiter Druck auf das Gästetor, SG-Keeper Jochum konnte die Chancen allerdings ein ums andere Mal gut vereiteln. Auf der Gegenseite hingegen konnte Altenessen mit der zweiten Chance das 2:0 erzielen: Der Gästekapitän verwandelte vom Punkt zur 2:0 Pausenführung. Eine Szene am Rande: Eine klare Tätlichkeit an Dennis Czenkusch blieb vom Schiedsrichter ungeahndet, so dass Altenessen zu Unrecht mit 11 Mann weiterspielen durfte.


Mit dem Wissen, in der ersten Halbzeit nicht unterlegen gewesen zu sein, ging es raus in die zweite Hälfte. Das Spiel nahm an Agressivität weiter zu, was der schwache Schiedsrichter relativ einseitig zu lösen entschied.  Viel änderte sich allerdings nicht, RuWa steckte weiterhin nicht auf und drängten aufs gegnerische Tor, doch der Lauf der Dinge glich der ersten Halbzeit. Mit der dritten Torchance erzielte Altenessen nach gut 15 Minuten gespielten Minuten der zweiten Hälfte das 3:0, der Fisch schien gegessen.


Nach berechtigtem Foulelfmeter, der die rote Karte hätte zur Folge haben müssen, kam RuWa durch Patrick Adam auf 1:3 ran. Eine weitere spannende Schiri-Entscheidung folgte: Geitz wollte sich den Ball schnell aus dem Netz holen, der Torhüter allerdings hielt diesen fest. Normalerweise eine gelbe Karte für den Torhüter, dieser ließ sich aber fallen und der Schiri tat ihm den Gefallen und verwies Geitz mit Rot vom Feld.


In Unterzahl wurde das Unterfangen "Ausgleich" nicht einfacher. Es kam sogar noch bitterer. Nach zwei weiteren Chancen erzielte Altenessen die Treffer 4 und 5 und besiegelte so den 5:1 Erfolg, der auch 5:5 hätte ausgehen können.
Am Donnerstag geht es bereits weiter, RuWa reist dann zum SC Frintrop ans Schemannsfeld.

Aufstellung:
Grzymski - Böhmer, Janssen, Busmann (56. Krüger), Czech (77. Nagel)- Gall, Heliosch, Geitz, Czenkusch, Kesting (56. Klimek) - Adam


Tore:
0:1 (13.), 0:2 36.), 0:3 (61.), 1:3 Adam (71.), 1:4 (79.), 1:5 (87.)


Rote Karte:
Geitz (71.) Tätlichkeit

RuWas Siegesserie hält an

Seit 5 Spielen ist RuWa Dellwig nun wettbewerbsübergreifend ohne Punktverlust. Eine beeindruckende Quote der RuWaner, die mit zwei Niederlagen in die Saison starten mussten, obwohl sie auch schon da alles andere als chancenlos waren.
Am Dienstagabend erwischte es im vorgezogenen Pokalspiel den Ligakonkurrenten Phönix Essen, die auf ihrem Kunstrasengeläuf mit 2:0 geschlagen werden konnten.
Coach Nühlen konnte alles andere als aus den Vollen schöpfen. Die schwere Verletzung von Markus Lihs machte auch zwingend einen Wechsel in der taktischen Ausrichtung nötig.
Patrick Adam feiert sein Debüt in der Startformation, dazu kamen im Gegensatz zum Meisterschaftsspiel am vergangenen Sonntag Kühn, Heliosch und Michalski.
Das Spiel begann flott. Auf dem relativ kleinen Kunstrasen kamen beide Mannschaften teils über blitzartige Angriffe gefährlich vor das gegnerische Gehäuse, ohne Anfangs jedoch zwingend zu werden. Die Gäste aus Dellwig waren es allerdings im Laufe der ersten Hälfte, die die ersten gefährlichen Aktionen zustande brachten. Gleich 3 Mal scheiterten die RuWaner jedoch am gegnerischen Keeper oder an sich selbst, vor allem Adam hatte beste Gelegenheiten, konnte dieser aber Anfangs nicht nutzen.
Der Gastgeber hingegen wurde nur durch Standartsituationen gefährlich. Die scharf hereingezogenen Eckbällen konnte die Abwehr um den erneut starken Baruffolo und den gut aufgelegten Busmann aber nicht wirklich beeindrucken. Auch Christian Jansen konnte für Stabilität sorgen und bereinigte oftmals mit starken Tacklings und gutem Stellungsspiel. Mit einem für Phönix schmeichelhaften 0:0 ging es in die Pause.
Jo Nühlen tauschte aufgrund der gelb-Vorbelastung einiger Spieler in der Pause zwei Mal. Der Schiedsrichter pfiff relativ einseitig und war bei den RuWanern auch mit Verwarnungen schnell dabei. Czenkusch und Heliosch blieben in der Kabine, dafür kamen Krüger und El-Damen in die Partie.
Das Spiel gestaltete sich nun ein wenig ausgeglichener. Phönix kam Anfangs jedoch weiterhin nur durch Standartsituationen, die teils zweifelhaft ausgesprochen wurden, gefährlich vor das Tor der RuWaner. RuWa hingegen stand meist sicher hinten und setzte durch den schnellen Adam und den agilen Krüger gezielte Nadelstiche in der Offensive. In der 53. Minute war es dann soweit: Patrick Adam, der momentan Tore am Fließband produziert, umkurvte den Keeper und netzte zu seinem erkämpften und hochverdienten 1:0 ein.  Eine Viertelstunde später gelang Daniel Krüger das 2:0. RuWas Offensivdrang flachte dann ein bisschen ab, was Phönix mehr Möglichkeiten gab. Eine scharfe Hereingabe, die an Freund und Feind vorbei segelte, konnte der Phönix-Angreifer aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen. Rund 10 Minuten vor Spielende dann eine äußerst umstrittene Entscheidung: Nach einem Zweikampf zwischen Busmann und dem Ex-RuWaner Volkan Yilmaz zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Selbst Phönix war überrascht. Der Schütze scheiterte allerdings mit seinem eigentlich stark geschossenen Elfmeter an Torhüter Kai Kühn, der damit seinen 4 Elfmeter in Folge für RuWa hielt.
Nachdem Phönix die riesen Chance zum Anschlusstreffer ausließ, gaben sie sich noch nicht geschlagen. Vor allem zahlreiche Freistöße und Flanken sorgten für leichte Gefahr vor dem RuWa-Gehäuse, es brannte allerdings nichts mehr an.
Mit dem 2:0 zieht RuWa in die nächste Pokalrunde ein. Ein Erfolg in der kommenden Runde wäre gleichbedeutend mit dem Einzug in den Niederrheinpokal, wo Kaliber wie Rot-Weiß Essen oder Rot-Weiß Oberhausen warten. Am Sonntag hat RuWa Altenessen vor der Brust.

Aufstellung:
Kühn - Czech, Baruffolo, Jansen, Busmann - Gall (82. Demir), Michalski, Heliosch(46. El-Damen), Geitz, Czenkusch (46. Krüger) - Adam

Tore:
Adam (53.), Krüger (68.)

Bes. Vorkommnisse:
Kühn hält Foulelfmeter (80.)


Und wieder einmal Lihs und Adam

In der Offensive RuWas läuft momentan alles wie am Schnürchen. Die beiden Stürmer Markus Lihs und Patrick Adam treffen momentan wie sie wollen. Lihs traf in Oberhausen 2 Mal, Adam legte mit einem lupenreinem Hattrick nach. Bitter allerdings, dass eben dieser Markus Lihs im selben Spiel schwer verletzt ausgewechselt werden musste und nun etliche Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. Erste Diagnose: Außenbandriss.

 

Ein herber Dämpfer für RuWa, allerdings gibt es ja immer noch den Rückkehrer Patrick Adam, der nicht weniger torhungrig ist. Im Alleingang konnte Adam den Auswärtssieg in der zweiten Hälfte in Lirich klar machen.

 

Dabei begann es weniger gut für RuWa auf dem Liricher Kunstrasen. Nach 17 Minuten zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt im RuWa-Strafraum - den fälligen Elfmeter versenkte der Liricher Philipp Hollweg im von Carsten Grzimski gehüteten Kasten.

Wenig beeindruckt antwortete RuWa schnell. Nach katastrophalem Abwehrbock der Liricher war es einmal mehr Markus Lihs, der für den Ausgleich sorgte.Lihs war es auch, der kurz darauf sogar das Spiel drehen und zum 2:1 einnetzen konnte.

Die Freude darüber währte aber nicht allzu lange. Lirich kam zurück und konnte mit einem Doppelschlag sogar vor der Pause in Führung gehen.Kurz vor der Pause die Verletzung von Lihs, der nach Umknicken bei der Landung mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden musste.

 

Für Lihs kam Patrick Adam, der zum Matchwinner avancieren sollte. Daniel Michalski ersetzte Daniel Krüger.

 

In der zweiten Hälfte spielte nur RuWa. Schnelle Konter, lange Pässe oder die ein oder andere gefällige Kombination, die Defensive der Liricher wurde des öfteren auf die Probe gestellt.

In der 64. Minute war es dann soweit: Patrick Adam läutete seine Sternstunde mit seinem ersten Treffer ein. Wieder einmal tankte Adam sich kraftvoll durch und konnte gute 7 Meter vor dem Tor entschlossen in die Maschen treffen.

In der 88. Minute das zweite Ding Adams. Nach wunderbarem Solo über die rechte Seite von Simon Czech passte dieser schön in die Mitte, wo Patrick Adam in Mittelstürmer-Manier einnetzte.

 

Auch der dritte Treffer kurz vor dem Schlußpfiff unterstrich Adams individuelle Klasse. Nach einer Ecke für den Gastgeber, bei der auch der Torhüter mit nach vorne eilte, kam Adam an den Ball, nach wenigen Schritten zog Adam von der Mittellinie ab - Tor, das 5:3 und somit die Entscheidung.

 

Auch wenn die Verletzung von Markus Lihs einen Schatten auf das Spiel wirft, war es dennoch ein verdienter Erfolg. Angesichts des bärenstarken Adam dürfte auch der Ausfall Lihs ein wenig erträglicher sein.

 

Am Dienstag geht es für die RuWaner nach Phönix Essen in die dritte Pokalrunde. Anstoß ist dort um 18:45 Uhr.

 

Aufstellung:

 

Grzymski - Czech, Baruffolo, Böhmer, Janssen - Czenkusch, Busmann, Gall, Geitz - Krüger (46. Michalski, 78. Heliosch), Lihs (46. Adam)

 

Tore:

 

0:1 Hollweg (17. FE), 1:1 Lihs (20), 2:1 Lihs ( 25.), 2:2 Garber (28.), 2:3 Garber (30.), 3:3 Adam (64.), 4:3 Adam (88.), 5:3 Adam (90.)

12.09 Vierfacher Lihs lässt RuWa jubeln

Die Bilanz der vergangenen beiden Spiele liest sich für RuWa Dellwig durchaus gut.

6 Punkte bei 9:2 Toren verbuchten die RuWaner aus den letzten beiden Heimpartien.

Am Sonntag wurde auf heimischem Geläuf der letztjährige Tabellenvierte, VfR 08 Oberhausen deutlich mit 5:2 besiegt.

Mann des Spiels zweifelsohne war Stürmer Markus Lihs, der mit vier Toren die 08er quasi im Alleingang abschoß.

 

Im Vergleich zum starken 4:0 in der Vorwoche gegen Landesligaabsteiger SG Schönebeck sah Coach Jo Nühlen nicht viel Bedarf, im Team großartige Änderungen vorzunehmen. Daniel Thegtmeyer stand für Krüger in der Startelf und Christian Janssen rückte für Ralf Busmann in die Verteidigung, ansonsten blieb Nühlen bei der Siegeself der Vorwoche.

Paralellen zum Sieg gegen Schönebeck waren durchaus erkennbar.

Erneut stand RuWa in der Verteidigung äußerst sicher und lies in Halbzeit 1 keine wirkliche Torgelegenheit für die Gäste aus Oberhausen zu, erneut sollte auch die zweite Halbzeit den Zuschauern einiges mehr bieten.

 

Nachdem sich beide Mannschaften in der Anfangsphase größtenteils neutralisierten, waren es aber die RuWaner, die den besseren Eindruck hinterließen. Ohne aber zwingend genug zu sein, spielten die Gastgeber sich des öfteren in den gegnerischen Sechzehner. In der 36. Minute war es dann soweit: Zur Erleichterung der Fans schloss Markus Lihs einen sehenswerten Angriff eiskalt mit dem 1:0 für RuWa Dellwig ab.

 

Wie schon in der Vorwoche wechselte Nühlen in der zweiten Halbzeit den Doppeltorschützen  Patrick Adam ein, der auch diesmal seine Auswechslung durchaus zu rechtfertigen wusste.

Zu kaum einem Zeitpunkt der zweiten Hälfte bekam die gegnerische Verteidigung den pfeilschnellen Adam oder den quirligen und technisch beschlagenen Lihs in den Griff.

 

Die Angriffe, die ihre Abnehmer eben zumeist in den beiden gefährlichen RuWa-Stürmer fanden, häuften sich. Logische Konsequenz: Das 2:0 durch Markus Lihs. Vor allem die Entstehung dieses Tores lässt Fußballästheten nur noch mit der Zunge schnalzen. Nachdem Lihs die gegnerische Verteidigung frisch machte, legte er sich den Ball rund 20 Meter aus halbrechter Position auf den vermeintlich schwächeren linken Fuß. Ein kurzer Blick, ein Schlenzer und der Ball flog wie an der Schnur gezogen in den rechten Torwinkel.

Eine Art Vorentscheidung lag dadurch in der Luft, denn der VfR 08 machte nie den Eindruck, als sei große Gefahr für RuWas Verteidigung im Vollzuge.

 

Rund 10 Minuten nach dem beruhigenden 2:0 konnte Lihs sogar auf 3:0 erhöhen und noch einmal gute 10 Minuten später war der Fisch durch Lihs´ vierten Streich per Freistoss endgültig gegessen.

In die starke Form des Dellwiger Sturms passt der dritte Treffer von Markus Lihs, der in der 70. Minute einen Angriff nach Vorlage von Patrick Adam zum fünften Gegentreffer im Gehäuse unterbringen konnte.

 

Die beiden Gegentreffer waren zwar ein Schönheitsfleck auf der ansonsten strahlenden Weste der RuWaner, fielen aber aufgrund des starken Angriffs nicht weiter ins Gewicht.

In der kommenden Woche ist RuWa zu Gast bei Blau-Weiß Oberhausen, auch hier rechnet sich die Nühlen-Elf durchaus berechtigte Chancen auf einen Dreier aus.

 

So spielten Sie:

 

22 Grzimski – 3 Böhmer, 5 Baruffolo, 19 Czech, 7 Janssen – 6 Kesting ,9 Klimek (53. Krüger), 10 Lihs (78. Heliosch), 14 Gall, 18 Küplüce – 4 Tegtmeyer (46. Adam)

 

Tore: 1:0 Lihs (36.), 2:0 Lihs (49.), 3:0 Lihs (61.), 4:0 Lihs (70.), 4:1 Thiemann (73.), 5:1 Krüger (85.), 5:2 Spors (89.)

 

Rote Karten: Küplüce (65. Tätlichkeit)

04.09. Erleichterung im Sportpark Dellwig

Wenn es jemals einen Sieg zum richtigen Zeitpunkt gegeben hat, dürfte auch der 4:0 Erfolg im Heimspiel gegen die SG Schönebeck genannt werden. Nach zwei Auftaktniederlagen, wo man jeweils zumindest eine gewisse Zeit sehr gut mithalten konnte, konnte RuWa nun endlich punkten, und das gleich in beeindruckender Form.

Trainer Jo Nühlen stellte das System um, ausserdem veränderte der RuWa-Coach personell einiges im Vergleich zu den vorangegangenen Niederlagen.

Der rot-gesperrte Torhüter Kühn wurde von Carsten Grzymski in seinem ersten RuWa-Pflichtspiel vertreten, außerdem rückten Klimek und Krüger für Michalski und Jansen in die Startelf. Im Kader stand erstmals Neuzugang Patrick Adam, dessen Stunde später noch schlagen sollte.

Mit den beiden Auftaktniederlagen im Gepäck begannen die Hausherren auf rutschigem Geläuf nervös. Zumeist mit langen Bällen agierend, konnte man den Landesligaabsteigern nicht wirklich gefährlich werden.

Im Laufe der ersten Hälfte wurde RuWa allerdings sicherer, vor allem die Abwehrreihe mit Baruffolo, Böhmer, Czech und Busmann lies keinen Torschuß zu.

Vorne erstmals gefährlich wurde es durch Christian Böhmer. Aus kurzer Distanz allerdings, überrascht, überhaupt so frei an den Ball zu kommen, ging der Kopfball neben das Tor.

Ohne weitere nennenswerte Torchancen in einem verbissenen und hart geführten Match ging es mit dem 0:0 in die Halbzeit.

Die Zuschauer mussten in der zweiten Hälfte nicht lange warten, als RuWa mit einem Dreierpack den Sack zu machte. Dabei war es der in der Halbzeit gekommene Patrick Adam, der zum Matchwinner avancierte. In der 50. Minute setzte Adam klasse gegen den Verteidiger nach, wodurch er diesen in Bedrängnis brachte und in Ballbesitz gelangte. Dynamisch zog Adam nach schönem Doppelpack mit Markus Lihs in den Sechzehner und ließ SG-Keeper Chris Jankowski keine Chance – 1:0.  

Sieben Minuten später war es erneut Adam, der sich feiern lassen konnte. Nach Flanke von der rechten Seite war Adam mit dem Kopf zur Stelle, auch wenn der gegnerische Keeper nicht glücklich aussah, war auch dieses Tor die Konsequenz aus Laufbereitschaft und Agressivität. Diese Agressivität legte auch Schönebeck an den Tag, allerdings in unschöner Form. Zweit Feldverweise standen am Ende für die Gäste zu Buche, beide völlig zu Recht.

Zwei Minuten nach dem 2:0 durch Adam, folgte gleich der nächste Schlag. Nachdem Lihs im Sechzehner nur durch Foulspiel zu stoppen war, verwandelte der Gefoulte eiskalt zum 3:0 selber. Den Schlusspunkt setzte ebenfalls Markus Lihs zwei Minuten vor dem Ende mit dem 4:0. In der kommenden Woche gibt der VfR 08 seine Visitenkarte im Sportpark Dellwig ab.

29.08. Vermeidbare Niederlage bei starkem Aufsteiger

RuWa spielte nur 50 Minuten lang mit

 

Auch im zweiten Spiel der jungen Bezirksligasaison kehrte die Nühlen-Elf mit leeren Händen zurück. Nachdem in der Vorwoche bereits unglücklich verloren wurde, sollte es nun besser werden.

Es sah in der Tat auch ganz danach aus, als würde RuWa die ersten Punkte der Saison einfahren können, immerhin war man in der ersten Halbzeit durchaus feldüberlegen, konnte die Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen.

Im eigenen Sechzehner stand man recht sicher, lediglich bei einigen Standardsituation war Eingreifen des Torhüters oder der Verteidiger gefordert. Die beste Szene der Gastgeber gab es bereits nach 3 Minuten, als die RuWa-Defensive wohl noch in der Kabine war, der Nordler-Angreifer den Ball allerdings aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen konnte.

Auf der Gegenseite ging Ruwa nach einer guten halben Stunde mit 1:0 in Führung - dachte man. Der Schiedsrichter, der noch öfter im Mittelpunkt stehen sollte, verweigerte das Tor allerdings, da er den Ball so ziemlich als einziger nicht hinter der Linie sah.

Mit einem 0:0 ging es also nach einer chancenarmen ersten Hälfte in die Pause.

Umstellungen waren nicht nötig, immerhin spielte RuWa sehr gut mit. Die zweite Hälfte bot dasselbe Bild. Ausgeglichenes Spiel mit leichtem Übergewicht für RuWa, bis zur 53. Minute. Dann nämlich entschied der Schiedsrichter an der Aussenlinie rund 35 Meter vor dem Tor auf Freistoss für die Gastgeber, nachdem ein harmloser Zweikampf abgepfiffen wurde. Obwohl Coach Nühlen noch in der Halbzeit auf Standardsituationen Nords hinwies, ließ die Defensive einen Moment lang den großgewachsenen Stürmer aus den Augen, der per Kopf zum 1:0 völlig ungedeckt einnickte.

Das Gegentor war der Knackpunkt im RuWA-Spiel. Zwar hatten die Kicker der Levinstrasse selber noch einige Hochkaräter zu bieten, unter anderem traf Lihs nur die Latte oder Gall verzog hauchdünn, doch in der Defensive kam es immer wieder zu Schwierigkeiten. Nord verlegte sich zu diesem Zeitpunkt nur noch auf Konter und konnte später einen davon nutzen. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite brauchte der Stürmer in der Mitte nur noch den Fuß zum 2:0 hinhalten. Das 3:0 folgte wenige Zeit später, damit war der Kuchen gegessen.

In der 86. Minute noch ein unrühmlicher Höhepunkt. Nach langem Pass eilte RuWa-Keeper Kühn aus seinem Kasten, fing den Ball mit Grätsche am linken Strafraumeck ab und klärte. Zur Verwunderung ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters, der ein absichtliches Handspiel des Keepers ausserhalb des Sechzehners gesehen haben will und die rote Karte zückte.

Für RuWa gilt es nun, die nächsten beiden Heimspiele unbedingt erfolgreich zu gestalten, um nicht in den Abstiegskampf verwickelt zu werden.

 

Aufstellung:

 

Kühn - Czech, Böhmer, Baruffolo, Jansen - Kesting, Busmann (75. Krüger), Gall (82. Heliosch), Michalski (75. Klimek), Lihs - Küplüce

 

Reserve:

 

Grimski, Czenkusch, Klimek, Heliosch, Krüger

 

Tore:

 

1:0 Nord (53.), 2:0 Nord (60.), 3:0 Nord (76.)

 

Rote Karten: Kühn (86., Handspiel ausserhalb 16er)

21.08 Erstes Meisterschaftsspiel RuWa Dellwig - Union Frintrop 1:2

Chancenverwertung nicht ausreichend - Union Frintrop verschießt zwei Strafstösse

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung stand für RuWa Dellwig I nun das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Nach ausgeglichenem Spiel mussten sich die Hausherren allerdings dem Gast aus Union Frintrop mit 1:2 geschlagen geben. Ein reguläres Tor Dellwigs in der Schlussphase pfiff der schwache Schiedsrichter fälschlicherweise ab.
Vor klasse Kulisse mit rund 370 Zuschauern erzielte Timur Küplüce das Tor für die in weiß spielenden RuWaner zum 1:1.
Coach Jo Nühlen, dem in dieser Saison ein großer Kader zur Verfügung steht, benannte seinen 16-Mann-Kader bereits am Donnerstag, 5 Akteure verstärkten die Zweitvertretung RuWas, die die zweite Mannschaft von Union Frintrop im Vorfeld mit 3:2 besiegen konnte.
Das Spiel im frisch gestalteten neuen Sportpark-Dellwig begann ausgeglichen, in den ersten Minuten tasteten sich beide Teams eher vorsichtig ab. Chancen blieben daher auch Mangelware, da vor allem im Mittelfeld früh attackiert wurde und sich somit kein flüssiges Spiel entwickelte. Es mussten Standardsituationen herhalten, um Torgefahr zu entwickeln, wirklich gefährlich wurde es dadurch jedoch auf beiden Seiten auch nicht. Die Abwehr um Dominik Baruffolo, der in der Vorbereitung bereits bärenstark aufspielte oder Innenverteidiger-Kollege Christian Janssen stand sicher und lies nicht viel zu. Die Außen beackerten Simon Czech auf rechts und Ralf Busmann auf links und standen in der Anfangsvierstelstunde ebenfalls gut.
Die erste Aktion mit Torgefahrcharakter hatten die Gäste aus Frintrop, der Schuß aus spitzem Winkel kam allerdings zu zentral, so dass es nicht brenzlig wurde. Kurze Zeit später probierte es der Frintroper Eckenschütze mit einer direkt reingedrehten Ecke, allerdings war Dellwigs Keeper auf dem Posten und beförderte das Leder mit einer Faust vor der Linie aus der Gefahrenzone.
Nach rund 30 Minuten dann RuWa mit der so genannten 100-prozentigen Chance. Nach Flanke von rechts stand Christian Böhmer plötzlich alleine vor dem Tor, konnte den Ball aus der Luft aber nicht mehr drücken und traf nur den Zaun über dem Gästetor.
Überhaupt probierte RuWa es häufig über Außen, die Flanken mal von Stefan Gall, Simon Czech oder Ralf Busmann konnten allerdings nicht verwertet werden.
Eine weitere Standardsituation brachte unmittelbar danach eine weitere Chance für die Gäste ein. Nach Eckball von der linken Seite setzte der zu freistehende Frintroper einen guten Kopfball, Keeper Kai Kühn parierte den Kopfball allerdings im rechten Toreck mit Flugparade.
Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte die größte Chance der 45 Minuten. Nach Foul von Björn Kesting zeigte der Referee zurecht auf den Punkt. Der Schütze mit der Nummer 9 scheiterte jedoch an Torhüter Kühn, der die Ecke ahnte und hielt.
Mit einem 0:0 ging es also in die Pause, in der Coach Jo Nühlen einmal tauschte. Für Simon Czech rückte Stefan Gall aus dem Mittelfeld in die Rechtsverteidigerposition, für Czech kam der im Vorfeld angeschlagene Markus Lihs, der beste Torschütze der vergangenen Saison RuWas und sollte für mehr Torgefahr sorgen.
Die Partie wurde nun hitziger und bissiger - aber auch torreicher. Den Anfang machten die Gäste aus Frintrop in der 53. Minute. Nach schnellem Kombinationsspiel tankte sich Frintrops Angreifer durch zum Tor und hämmerte das Ding aus wenigen Metern unhaltbar in die rechte Ecke.
Wer dachte, RuWa zeigte sich geschockt, musste sich eines besseren belehren lassen. Die Antwort folgte wenige Minuten später. Timur Küplüce war es, der das Durcheinander im gegnerischen Strafraum nutzen konnte und geistesgegenwärtig reagierte, aus kurzer Distanz schlug der Ball im Frintroper Tor zum 1:1 ein.
In Folge dessen beruhigte sich das Spiel ein wenig was Torchancen anging, keinesfalls aber was Giftigkeit und Härte anging. Der nicht mehr allzu souverän wirkende Schiedsrichter pfiff allerdings äußerst kleinlich nahezu jeden Zweikampf RuWas ab, was zu vielen Freistößen für die Union führte. In Verlegenheit gebracht wurde die Dellwiger Hintermannschaft nebst Torhüter aber nicht.
Auch auf der Gegenseite wurde es nicht wirklich zwingend, das 1:1 zu diesem Zeitpunkt ging durchaus in Ordnung. Den entscheidenden Treffer erzielten allerdings die etwas glücklicheren Frintroper. Aus ähnlicher Position wie schon beim 0:1 blieb der Angreifer der Gäste cool und schob zum 2:1 ein. Dellwig kam abermals zurück und konnte (vermeintlich) durch Markus Lihs ausgleichen. Der Schiedsrichter allerdings entschied auf Abseits-eine Fehlentscheidung, wie auch die Gäste später zugeben mussten. Nühlen brachte mit Oliver Klimek dann einen weiteren Angreifer, um die Offensive weiter zu stärken, wenig später kam noch Dennis Czenkusch für den Torschützen Küplüce. Rund fünf Minuten vor dem Ende lag der Schiedsrichter bei seiner zweiten Elfmeterentscheidung gegen Dellwig allerdings richtig. Der gleiche Schütze wie schon beim ersten verschossenen Elfmeter trat an, wählte diesmal die andere Ecke aber scheiterte abermals an Kühn.
Die letzten Minuten nutze Dellwig für eine Schlussoffensive, die aber immer wieder durch Frintroper, die nach Zweikämpfen liegen blieben, unterbrochen wurde. Trotz einer weiteren Chance durch Markus Lihs, der die Offensive sichtlich belebte, hier aber übers Tor zielte, sprang nichts zählbares mehr raus. Unterm Strich stehen somit keine Punkte für eine engagierte Leistung, in der kommenden Woche geht es nach Sterkrade-Nord, die in diesem Jahr in die Bezirksliga aufstiegen.

Aufstellung:

Kühn - Czech(46. Lihs), Janssen, Baruffolo, Busmann - Böhmer, Kesting, Gall, Michalski (65. Klimek), Küplüce( 80. Czenkusch) - Krüger

Reserve: Grimski, Lihs, Klimek, Czenkusch, Heliosch

Auswechslungen: Lihs (46.) für Czech, Klimek (65.) für Michalski, Czenkusch (80.) für Küplüce

Tore: 1:0 Frintrop (53.), 1:1 Küplüce (58.), 2:1 Frintrop (75.)

Bes. Vorkommnisse: Kühn hält FE (40.), Kühn hält FE (85.)

13.08. RuWa Dellwig : SF Niederwenigern 3:1

In einem ansehnlichen Testspiel schlug RuWa Dellwig den Gast aus Niederwenigern mit 3:1. Dabei spielten die Neubezirksligisten an der Levinstraße gut mit, konnten letztlich den starken Abwehrriegel der Dellwiger nicht knacken.

In der ersten Halbzeit kamen die Gäste nur durch Standards vor das Tor der Hausherren, eine wirklich brenzlige Situation entwickelte sich für RuWa dadurch allerdings nicht. Nach vorne zeigte die Elf von Coach Jo Nühlen ansehnlichen Fußball. Einige schöne Kombinationen liefen flüssig durch das Mittelfeld, lediglich die mangelnde Torausbeute kann man den Dellwigern in der ersten Halbzeit vorwerfen.

Nühlen legte im letzten Test Wert darauf, dass das Spiel unter Ligabedingungen stattfinden sollte. So ließ er die möglicherweise erste Elf von Anfang an spielen und wechselte im Spiel nur drei Mal aus.

Die zweite Halbzeit wurde um einiges torreicher. Zwei Mal Timur Küplüce sowie einmal Krüger per wunderschönem Hackentrick machten den Sieg perfekt. Das Anschlußtor durch Niederwenigern hatte nur noch statistischen Wert, denn dies war so ziemlich die einzige Torchance, die die Gastgeber in diesem Spiel zuließen. Die andere gute Aktion der Gäste vereitelte Torhüter Grimski mit schöner Parade.

Die gute Leistung lässt auf einen guten Saisonstart am kommenden Sonntag auf heimischem Geläuf gegen Union Frintrop hoffen.

11.08 RuWa Dellwig : SV Vonderort 1:2

Das Testspiel gegen den SV Vonderort stand unter keinem guten Stern. Arg ersatzgeschwächt musste die Mannschaft um Co-Trainer Jan Werthes, der weiterhin den verreisten Jo Nühlen vertrat in die Partie gehen. Ob Markus Lihs, Christian Böhmer, Oliver Klimek oder den zuletzt richtig aufblühenden Torjäger Daniel Krüger, es galt, mehrere Leistungsträger zu ersetzen.
Dennoch startete RuWa ordentlich in die Partie. Die meiste Zeit über konnten die Hausherren den Gast vom Tor fernhalten und sich selber ein optisches Übergewicht erspielen. Chancen waren in der ersten Hälfte auf beiden Seiten Mangelware. Dennoch hatte der Gast aus Vonderort in der ersten Hälfte die einzigen beiden Hochkaräter. Der Ex-RuWaner Akin Uzal hatte eine so genannte "100-Prozentige" auf dem Schlappen, als er nach einer Hereingabe aus 2 Metern am Dellwiger Keeper Kai Kühn scheiterte. Bei der zweiten guten Möglichkeit der Gäste stand Abwehrchef Dominik Baruffolo im Mittelpunkt. Nach einem schönen Heber des Vonderorter Angreifers rettete Baruffolo in letzter Not vor der Linie und sorgte somit dafür, dass es mit einem 0:0 in die Pause ging. RuWa Dellwig probierte es auch einige Male, allerdings verzettelte man sich zu oft in Situationen, anstatt öfters den Abschluss zu suchen. Auch die Distanzschüsse verfehlten ihr Ziel zumeist, wenn auch durchaus knapp in einigen Szenen.
Es bedurfte nach deutlicher Halbzeitansprache von Jan Werthes einer klaren Leistungssteigerung. Besser aus der Pause kam allerdings der SV Vonderort. Schon wenige Minuten nach dem Seitenwechsel, nutze der SV Vonderort nach gutem Pass in die Spitze die resultierende Situation zum 1:0. Stefan Gall war es, der kurze Zeit später den Führungstreffer der Vonderorter egalisierte und zum 1:1 traf. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein zähes Spiel, das sich zumeist im Mittelfeld abspielte. Klare Torchancen blieben Mangelware, mit der zweiten Torchance der zweiten Hälfte allerdings konnte der Gast erneut in Führung gehen. RuWa schaffte es nicht, ausreichend Druck auf´s gegnerische Tor auszuüben und verzettelte sich zu oft in Fehlpässen oder Ungenauigkeiten. Fast hätte Vonderort den Sack kurz vor Schluß zumachen können, aber der in der Halbzeit gekommende Carsten Grimski konnte den guten Schuß von der Sechzehnerkante zur Ecke lenken. Die letzten Minuten brachten nicht mehr viel ein, wenige Sekunden vor Schluß hätte RuWa zum Ausgleich kommen können, aus einem Gewühl vor dem Vonderorter Gehäuse konnte der Gastgeber allerdings keinen Profit mehr schlagen. Letztlich musste sich RuWa mit 1:2 gegen kompakt stehende Vonderorter geschlagen geben. Am kommenden Samstag kommt es zum letzten Testspiel gegen Niederwenigern, ehe in der Woche darauf endlich die Saison beginnt.

07.08. Weiterer Sieg gegen Altenessen 18

Heimsieg gegen Altenessen 18

Die erste Mannschaft konnte am Sonntag den nächsten Heimsieg der Vorbereitung verbuchen. Mit einem 2:1 fuhren die in der Vorbereitung zu Hause ungeschlagenen RuWaner einen Heimsieg verbuchen.
Personell fehlte weiterhin Markus Lihs, ansonten konnte Trainer Jan Werthes, der Cheftrainer Jo Nühlen an der Linie vertrat, weitestgehend aus den Vollen schöpfen.
In der ersten Hälfte war RuWa vor allem um Spielkontrolle bemüht, Trainer Werthes forderte in seiner Ansprache, viel Ballbesitz zu haben, um das Spiel von hinten heraus zu kontrollieren.
Dies wurde auch in weiten Teilen umgesetzt, folgerichtig gingen die RuWaner durch Daniel Krüger in Führung.
Altenessen versuchte es weitestgehend mit langen Bällen und kamen selten gefährlich vor das Tor der RuWaner. In zwei Szenen wurde es ein wenig brenzlig. Zunächst kam ein Gästespieler nach einem Getümmel im Sechzehner RuWas aus kurzer Entfernung zum Abschluß, Torhüter Kühn war jedoch auf dem Posten und rettete mit einem Hechtsprung ins rechte Eck. Kurze Zeit später konnte sich ein Spieler der Gäste durchtanken, legte sich den Ball an aber zu weit vor. Viel mehr ließ die gut postierte Abwehr um den bärenstarken Dominik Baruffolo, der keinen Zweikampf verlor, nicht zu, wähend es vorne ordentlich lief. Nach klarem Foul an Timur Küplüce hätte der Schiedsrichter deutlich auf Elfmeter entscheiden müssen, die Pfeife blieb aber stumm. Das 2:0 fiel dennoch vor der Pause: Christian Böhmer konnte nach starker Aktion von Daniel Krüger aus kurzer Distanz einschieben.
Mit dem 2:0 ging es in die Pause.
Nach der Pause wechselte Coach Werthes auf einigen Positionen, dennoch blie RuWa überlegen und erspielte sich einige weitere Torchancen. Nach einem schnellen Konter der Altenessener kamen diese zum 2:1 Anschlußtreffer, der neu eingewechselte Stürmer behielt frei vor dem RuWa Tor die Nerven und schob ein. Die abgesehen vom Tor größte Torchance der zweiten Hälfte hatte jedoch der Gast aus Altenessen. In der 70. Minute entschied der Schiedsrichter korrekterweise auf Strafstoß für die Gastmannschaft. Ein Linksfuß trat an - und scheiterte am Dellwiger Keeper.
Dies sollte die letzte heikle Aktion im Heimsechzehner sein, Czenkusch konnte sich offensiv sogar noch den Luxus erlauben, eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen den Torhüter zu vergeben, der Sieg blieb bei RuWa.
Am kommenden Donnerstag steht der nächste Test gegen den SV Vonderort an.

31.07. Testspielsieg in Oberhausen-Klosterhardt

Gegen die Gastgeber aus Klosterhardt gab es im 6. Testspiel der Saisonvorbereitung einen verdienten 4:2 Erfolg.

Coach Jo Nühlen blieb seiner Linie treu und probierte weiterhin mehrere Spieler auf verschiedenen Positionen aus, während für einige Spieler heute noch ein Ausdauertest auf dem Programm stand.

Vor allem die erste Halbzeit dominierte RuWa größtenteils, das erste Tor gelang dennoch den Gastgebern auf holrpigem und schwierigem Geläuf. RuWa zeigte sich nicht geschockt vom Gegentor und nahm Fahrt auf. Infolge dessen kamen die Gäste aus Dellwig gegen den A-Ligisten zu einigen Torchancen, Oliver Klimek nutzte gleich drei davon, Daniel Krüger erzielte den vierten Treffer der ersten Hälfte.

In der zweiten Hälfte häuften sich zu einfache Fehler der RuWaner. Stockfehler, Fehlpässe, kein gutes Zweikampfverhalten ließen die Rasensportler stärker werden, die dann auch zu einigen Gelegenheiten kamen und kurz vor Schluß zum zweiten Treffer kamen.

Am Donnerstag steht ein weiteres Testspiel auf dem Programm: Der SV Vonderort wird dann zu Gast im Sportpark Dellwig sein. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen zwischen RuWa Dellwig und Trainer Hartwig Jondral und Marco Schneider.

Knappe Niederlage gegen starken Gegner

Gegen den Ligakonkurrenten und Drittplatzierten der vergangenen Saison SC Frintrop musste sich RuWa Dellwig nach 90 Minuten mit 0:1 geschlagen geben. Das Ergebnis spiegelt nicht wirklich den Spielverlauf wieder, denn beide Mannschaften hatten Chancen zu weit mehr Toren. Bei den RuWaner fehlte unter anderem Markus Lihs, den treffsichersten Stürmer der vergangenen Spielzeit. Coach Jo Nühlen setzte in der Verteidigung auf die Startabwehr der vergangenen Testspiele. Links verteidigte Dennis Czenkusch, Dominik Baruffolo und Christian Böhmer bildeten die Innenverteidigung und rechts lief Simon Czech auf. Im Tor stand der Vonderort Neuzugang Kai Kühn, auf Verteidiger Christian Jansen muss Nühlen aufgrund einer Handfraktur weiter verzichten.

 

Das Spiel begann fahrig. Schon die erste Aktion RuWas bescherte dem SC den Ball, nachdem nach wenigen Sekunden der erste Fehlpass gespielt wurde. In den ersten Minuten blieben Chancen Mangelware auf beiden Seiten. Im Mittelfeld egalisierten sich beide Teams weitestgehen, und auch die guten Ideen mit starken Pässen blieben aus.

 

Im Laufe der Halbzeit entwickelte sich dann ein temporeicheres Spiel mit nun Chancen auf beiden Seiten. Während Czech nach schöner Kombination den Torhüter vergebens mit einem Lupfer bezwingen wollte und Czenkusch am stark reagierenden Gästekeeper scheiterte, hatte auch Frintrop drei Hochkaräter auf dem Fuß. Nach einem Durcheinander am Strafraum RuWas scheiterte der gegnerische Angreifer am herausstürmenden Kühn ehe kurze Zeit später eine weitere sehenswerte Aktion folgte. Nach schönem Anspiel nahm Frintrops Angreifer den Ball kurz hinter der Fünfmeterraumlinie an und schoß aus der Drehung - RuWas Keeper lenkte den Ball mit einem Reflex zur Ecke. Auch die letzte Aktion der ersten Hälfte gehörte Frintrop. Nach einem Eckball stand Frintrops Nummer 4 völlig blank am langen Eck, scheiterte allerdings abermals am Dellwiger Schlußmann. Vor allem der nasse und rutschige Rasen bereitete beiden Mannschaften vor allem bei Pässen oder Direktabnahmen Probleme, da der Ball zumeist unberechenbar beschleunigte oder versprang.

 

Mit dem 0:0 ging es in die Pause. Nach Seitenwechsel wurde die Partie ein wenig hitziger, viele gelbe Karten des nicht souveränen Schiedsrichters waren die Folge. Immer wieder kam es auch zu nciht nachvollziehbaren Entscheidungen, sowie auch beim 1:0 für Frintrop. Nach einem Angriff lief RuWa in einen Konter. Frintrop machte das Spiel über wenige Stationen schnell, allerdings befand sich der Angreifer bein finalen Pass gut 4 Meter im Abseits, er selbst war aufgrund des ausbleibenden Pfiffs überrascht, schloß aber dennoch zum 1:0 ab. Mit der Hereinnahme von Mario Wieck, Sebastian Nagel und Daniel Tegtmeyer erhoffte sich Nühlen dann nochmal eine anständige Schlußoffensive. Die Hereinnahmen verfehlten ihre Wirkung nicht, doch bei 3 guten Chancen vergaß RuWa das Toreschießen. Vor allem zwei Kopfbälle aus relativ unbedrängter Lage hätten den Ausgleich bedeuten können. Die zweite Hälfte gehörte klar den Dellwigern, Frintrop kam kaum noch zu nennenswerten Offensivaktionen. Leider blieb das Frintroper Tor heute wie vernagelt, so blieb es beim knappen 1:0 für Frintrop. Da Frintrop aber die letzte Saison als Dritter abschloß und weiter stark aufgerüstet hat, kann man in Ruwa, auch aufgrund des klar ausgeglichenen Spiels, mit dem Ergebnis leben. "Klar wären wir gerne weiter gekommen, doch auch aus diesem Spiel können wir einiges mitnehmen. Ich habe schon teilweise sehr gute Ansätze gesehen, um uns richtig einzuspielen haben wir ja noch einige Spiele vor uns", so ein nicht unzufriedener Jo Nühlen.Die nächste Möglichkeit dazu haben die RuWaner am Sonntag, wenn es zum Bezirksligisten nach Union Mülheim geht. "Wir haben absichtlich starke Gegner ausgesucht, denn auch die warten in der Saison auf uns", erklärte Nühlen. Am Sonntag sollen dann auch andere Neuzugänge ihre Chance bekommen, da man bei den vielen Nezugängen jedem ausreichend Gelegenheit geben möchte, sich zu präsentieren.

Klarer Sieg beim ersten Heimspiel

Während der RuWa-Junior Cup in die Endphase an der Levinstraße ging, bestritt auch die erste Mannschaft von RuWa Dellwig ein Testspiel auf heimischem Geläuf. Zu Gast war der A-Ligist SV Borbeck.

4:1 stand es nach 90 gespielten Minuten, wobei die Gäste in der ersten Halbzeit zumindest defensiv noch Paroli bieten konnten.

Trotz drückender Überlegenheit der RuWaner bedurfte es eines Sonntagsschußes aus der Distanz, sodass der Ball über den etwas unglücklich aussehenden Borbecker Keeper ins Netz fiel. Zwar spielte sich RuWa in regelmäßigen Abständen an den Sechzehner des Gegners, die letzte Konsequenz ließen die Hausherren aber im Abschluß vermissen. Der SV Borbeck schaffte es gegen gut stehende RuWaner nicht, in der ersten Hälfte gefährlich vor das RuWa-Tor von Carsten Grimski zu kommen, folgerichtig ging es mit einem 1:0 für RuWa in die Halbzeit.

RuWa-Coach Jo Nühlen nutzte die Breite des Kaders und wechselte in der Pause gleich 10 Mal und schickte somit zwei Mannschaften aufs Feld. Lediglich Abwehrspieler Dominik Baruffolo spielte 90 Minuten durch.

Die zweite Hälfte begann gleich mit der ersten Torchance des Spiels für Borbeck. Nach einer Freistoßflanke segelte der Ball heimtückisch in Richtung Tor und wäre wohl im linken Torwinkel gelandet, Dellwigs Keeper entschied sich aber richtiger Weise dazu, nicht zu spekulieren und lenkte das Leder zur Ecke.

Die Chance konnte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass RuWa auch weiterhin überlegen blieb. Das Geschehen spielte sich auch weiterhin in der Hälfte Borbecks ab, die Konsequenz war das 2:0 durch ein sehenswertes Kopfballtor nach schöner Flanke von rechts Außen.

Wenige Minuten später kamen die Gäste zum überraschenden Anschlußstreffer. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß war Borbecks agile Nummer 10 frei auf dem Weg zum Tor und schob den Ball ins rechte Toreck. Auch wenn der SV Borbeck nun mehr Offensivaktionen hatte, sah es dennoch nie danach aus, als würde RuWa das Spiel aus der Hand geben. Im Gegenteil: Die Gastgeber erhöhten in den weiteren Minuten auf 3:1 bzw. 4:1, was letztendlich auch das Endresultat war.

Coach Nühlen war mit dem Ergebnis nicht unzufrieden: „ Gerade in der zweiten Hälfte habe ich den Großteil der Neuzugänge auf den Platz geschickt, dass da noch nicht alles gelingen kann, ist klar. Dennoch sehe ich gute Ansätze und freue mich auf die Saison“. Es trafen Tegtmeier (2), Gall und Krüger.

10.07.Knappe Niederlage in Bochum-Wattenscheid

Mit einem knappen 2:3 musste sich die 1. Mannschaft von RuWa Dellwig am Sonntag dem Landesligisten SV Höntrop geschlagen geben.

Coach Jo Nühlen hatte schon früh in der Vorbereitung verletzungsbedingt auf einige Spieler zu verzichten, aufgrund der Kadergröße, die mit Bedacht recht groß ausfällt, fuhren die RuWaner dennoch mit einem großen Kader nach Bochum.

 

Das Spiel begann keineswegs mit einem Sturmlauf der Gastgeber, die in der vergangenen Saison mit 99 erzielten Treffern und ohne Punktverlust auf heimischem Kunstrasen den Aufstieg in die Landesliga perfekt machten. Viel mehr neutralisierten sich beide Teams in den Anfangsminuten weitestgehend, ohne zu wirklichen Torchancen zu kommen. Folgerichtig hieß es nach 45 Minuten 0:0.

 

Die zweite Hälfte war um einiges ereignisreicher. Torchancen häuften sich, wobei Höntrop sich ein leichtes Übergewicht erspielen konnte. Zum 1:0 aus Sicht der Gastgeber musste allerdings ein Handelfmeter herhalten, welcher sicher verwandelt wurde und Keeper Carsten Grimski keine Chance lies. RuWa allerdings zeigte sich unbeirrt und gab sich nicht auf. Mit einem Schuß aus der halbrechten Position sorgte Daniel Krüger kurze Zeit nach der Führung für Höntrop für den Ausgleich.

 

Die im Vergleich zur ersten Hälfte nun stärkeren Gastgeber machten weiter Druck und kamen in der 70. Spielminute  zum 2:1, nachdem die teils neu formierte Defensive der RuWaner einen Augenblick nicht auf der Höhe war.

Nur wenige Minuten später erhöhte Höntrop durch einen Distanzschuß auf 3:1 und sorgten so für die Vorentscheidung. Trotz heißen Temperaturen spielte auch RuWa weiter munter mit, Oliver Klimmek belohnte die Offensivbemühungen rund 10 Minuten vor Schluß mit dem Anschlußtreffer zum 3:2.

 

Coach Jo Nühlen dürfte mit dem Gezeigten durchaus zufrieden gewesen sein, immerhin spielte man beim Landesligisten, der in der vergangenen Saison zu Hause ungeschlagen das Maß aller Dinge war.

 

Auf RuWas erste Mannschaft kommen bis zum Saisonstart am 21.08. noch weitere zahlreiche Testspiele zu, in denen Nühlen weiter testen und beobachten wird.

01.06. Auf ein Wort ....Saisonrückblick von Jo Nühlen

Was für ein Tag !

Sonntag, 29.05.2011, 16.48h, als das Ergebnis von Union Frintrop bestätigt wurde und unser Sieg in Haarzopf feststand, fielen bei sämtlichen Ruwa-Beteiligten zentnerschwere Lasten ab. Der Abstieg wurde im letzten Spiel verhindert und in der kommenden Saison wird an der Levinstr. weiterhin Bezirksligafußball in einer wohl sehr attraktiven Gruppe geboten.An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Union für den großen Einsatz im letzten Spiel !!!

Das Spiel:

Ohne Ricky, Daniel K., Kevin, Mario und Timur gingen wir "ins letzte Gefecht". Nach einigen Umstellungen präsentierte sich unser Team ganz anders als noch eine Woche zuvor. Die Defensivaufgaben wurden zu 100 % erfüllt und die Haarzopfer Offensiv-Spieler wurden spätestens 30m vorm eigenen Tor eng gedeckt und "gepresst".  Dies hatte zur Folge, dass der Gegner zu kaum einer nennenswerten Torchance im gesamten Spiel kam. Das war der Schlüssel zum Erfolg !

Die 1. Hz verlief sehr ausgeglichen. Torjäger Markus Lihs machte in den ersten 15 min. mit seinem Gegenspieler was er wollte und in einer Szene konnte er lediglich durch ein Foul im 16er an einer 100%igen Torgelegenheit gestoppt werden. Den berechtigten Strafstoß verwandelte er höchstpersönlich. Der bereits verwarnte Gegenspieler wurde umgehend ausgetauscht. In der  2.Hz bestimmte fast ausschließlich der Gastgeber das Spielgeschehen und wir mussten uns notgedrungen auf das Konterspiel verlassen. Das Resultat hiervon war, dass wir teilweise mit Mann und Maus unseren eigenen 16er verteidigten. SUS kam zu 2 nennenswerten Chancen (1 Kopfball und 1 Schuss) die aber unser gut postierter und hellwacher "Flieger" toll entschärfen konnte.Wir hatten jedoch die Großchancen. Bereits in der 47 min. tankte sich Zengel in seiner unnachahmlichen Art durch die SUS-Abwehr und vergaß lediglich den Ball im Netz unter zu bringen bzw. auf den völlig frei stehenden Oli zu passen. Wiederum Zengel und Milco scheiterten ca. Mitte der 2. Hz knapp. In der 75. Min. dann die Entscheidung. Der aufopferungsvoll kämpfende Oli Klimek schnappte sich den Ball in Höhe der Eckfahne, setzte sich mit letzter Kraft durch und vollstreckte zum 2-0. Dieser Vorsprung wurde  bis zum Schlusspfiff verteidigt und verwaltet.

Fazit:  Das Motto "Kämpfen für Ruwa" wurde toll umgesetzt. Der Wille alles für den Verein geben zu wollen war für jeden Anwesenden spürbar.

       Wir wurden für unseren Einsatz belohnt !!!

Saisonrückblick: 36 Punkte, 65-63 Tore
Mit 36 Punkten in einer 16er Gruppe steigt man normalerweise nicht ab !
Mit einem positiven Torverhältnis steigt man normalerweise nicht ab !
Mit 65 !!! erzielten Toren steigt man normalerweise nicht ab ! Mit 63 Gegentreffern steigt man normalerweise ab ! Wir wissen also, was es nächste Saison zu ändern gilt. Wären wir jedes Spiel, mit dem absoluten Willen Gegentore zu verhindern, so angegangen wie das letzte, hätten wir wohl wesentlich weniger Gegentore hinnehmen müssen. Vielleicht hätten wir dann aber auch einige Tore weniger erzielt. Wieviel Punkte hätte eine defensivere Ausrichtung ausgemacht ???  Hätte, wenn und aber  mann weiß es nicht. Es bleibt die Einsicht zukünftig unser eigenes Gehäuse so gut wie möglich zu verteidigen. Es liegt eine sehr schwere Saison hinter uns. Die Planung für die abgelaufene Spielzeit sah gewiss anders aus. Unvermutete Abgänge vor der Saison (Stephan und Domi), Spielerabgänge während der Vorbereitung bzw. der Hinrunde (= Tahsin und Rene), ein hoffnungsvoller Tunesier (Tarek) welchen es nach Frankreich verschlug. Das war eine halbe Fußballmannschaft. Die 6 Neuzugänge kamen allesamt aus der KLB. Sie kamen diese Saison relativ oft zum Einsatz und haben sich mit der Bez.L. vertraut gemacht. Hier gilt es weiter zu machen und sich weiter zu entwickeln.Aber das größte Problem war natürlich die schwerwiegende Verletzung von unserem langjährigen 1. Torwart Sascha, welcher kein einziges Spiel absolvieren konnte. Ein sehr schwerer Rückschlag. Die Hinrunde verlief dennoch sehr positiv. Auch in der Rückrunde kamen wir, trotz 4 verletzter Stammspieler zu Beginn gut aus den Startlöchern. Nur blieben in den ersten 4 Partien (SUS Ob., VFR 08, Union und Safak) zu wenig Punkte für die eigentlich guten Leistungen übrig. Danach folgten leider etliche Partien in denen wir nicht an unser Leistungslimit kamen. Die geringe Punktausbeute hatte unterschiedliche Gründe. Aber es hat Gott sei Dank noch gereicht um die Liga zu halten. Auch in Zukunft wird es nicht einfacher Top-Leute zum heimischen Ascheplatz zu lotsen. Trotzdem haben bereits einige Neuzugänge ihre Zusage gegeben.

 Der Kader bleibt zusammen. Hoffentlich halten sich alle an das gesprochene Wort !!!  

Jetzt gilt es erstmal in der Pause zu regenerieren um dann mit voller Kraft voraus in die nächste Spielzeit zu starten !

05.04. Gerechte Punkteteilung im Heimspiel gegen Katernberg 19

Trotz optischem Übergewicht und mehr Ballbesitz blieben Chancen in der 1 .Hz Mangelware. Katernberg stand kompakt mit jeweils 6-7 defensiv ausgerichteten Spielern und störte mit 3 Offensiven unser (zu langsames) Aufbauspiel. Für Markus Lihs hatten die Gäste extra einen Spieler abgestellt um ihn sprichwörtlich bis auf die Toilette zu begleiten. In der 2. Hz entwickelte sich durch mehr Räume im Mittelfeld ein offeneres Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten.  Nach der Führung der 19er konnte Oli Klimek kurze Zeit später durch ein schön herausgespieltes Tor (Doppelpass mit Mario Wieck) den Ausgleich erzielen.  Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff.

22.02. Keine Punkte für engagierte Leistung

Mehr Spielanteile, mehr Torchancen, eine gute Moral aber leider nichts Zählbares. So lautet das Fazit von vergangenen Sonntag.
1. Halbzeit: In einer relativ ausgeglichenen Partie nutze der Gastgeber eine der wenigen Unachtsamkeiten der Ruwaner eiskalt zur 1-0 Pausenführung aus.
2. Halbzeit: Ca. 5 Minuten nach der Pause wurde ein vermeidbarer Fehler im Aufbauspiel wiederum gnadenlos bestraft. Ein schneller Konter und der gegnerische Spielmacher drosch den Ball fast ungehindert aus 16 m in den rechten Torwinkel.  
Wer nun dachte die Dellwiger würden sich nach diesem äußerst ungerechten Zwischenergebnis ihrem Schicksal ergeben sah sich geirrt.
Angriff auf Angriff rollte aus einer gut organisierten Defensive auf das Gehäuse der Oberhausener.
Die logische Konsequenz waren der Anschluss- und Ausgleichstreffer durch Milco und Markus.
Der Gastgeber wackelte, fiel aber nicht. Fast postwendend nach dem 2-2 verwandelte ein 08 er Spieler eine Freistoßflanke, fast von der Außenlinie, direkt ins Tornetz der Blau-Weißen zur erneuten VFR-Führung.  Einige Minuten später wiederholte sich das Schauspiel.
Ein Freistoßhammer aus 35 m und es stand 2-4. Kaum zu glauben, aber wahr. Hatte man doch selbst gute Chancen gehabt: Kopfball Milco, Seitfallzieher Christian Böhmer, Pfostenschuss Markus, 2 gut getretene Freistöße von Milco und Markus. Ein bißchen mehr Glück und wir hätten das Spiel gedreht.
Der erneute Anschlusstreffer von Simon kam dann ein wenig zu spät.
Trainer Jo Nühlen: "Die zuletzt gezeigten Leistungen gegen SUS und VFR geben Mut für die Zukunft. Falls das Team weiterhin so couragiert, gewillt und als Einheit auftritt werden wir noch einige Punkte holen !"  
 Mehr Spielanteile, mehr Torchancen, eine gute Moral aber leider nichts Zählbares. So lautet das Fazit von vergangenen Sonntag.
1. Halbzeit: In einer relativ ausgeglichenen Partie nutze der Gastgeber eine der wenigen Unachtsamkeiten der Ruwaner eiskalt zur 1-0 Pausenführung aus.
2. Halbzeit: Ca. 5 Minuten nach der Pause wurde ein vermeidbarer Fehler im Aufbauspiel wiederum gnadenlos bestraft. Ein schneller Konter und der gegnerische Spielmacher drosch den Ball fast ungehindert aus 16 m in den rechten Torwinkel. Wer nun dachte die Dellwiger würden sich nach diesem äußerst ungerechten Zwischenergebnis ihrem Schicksal ergeben sah sich geirrt.
Angriff auf Angriff rollte aus einer gut organisierten Defensive auf das Gehäuse der Oberhausener.Die logische Konsequenz waren der Anschluss- und Ausgleichstreffer durch Milco und Markus.Der Gastgeber wackelte, fiel aber nicht. Fast postwendend nach dem 2-2 verwandelte ein 08 er Spieler eine Freistoßflanke, fast von der Außenlinie, direkt ins Tornetz der Blau-Weißen zur erneuten VFR-Führung.  Einige Minuten später wiederholte sich das Schauspiel.
Ein Freistoßhammer aus 35 m und es stand 2-4. Kaum zu glauben, aber wahr. Hatte man doch selbst gute Chancen gehabt: Kopfball Milco, Seitfallzieher Christian Böhmer, Pfostenschuss Markus, 2 gut getretene Freistöße von Milco und Markus. Ein bißchen mehr Glück und wir hätten das Spiel gedreht.
Der erneute Anschlusstreffer von Simon kam dann ein wenig zu spät.
Trainer Jo Nühlen: "Die zuletzt gezeigten Leistungen gegen SUS und VFR geben Mut für die Zukunft. Falls das Team weiterhin so couragiert, gewillt und als Einheit auftritt werden wir noch einige Punkte holen !"      

15.02. Auch der Co Trainer bleibt..........

 Auch Co Trainer Jan Werthes  verlängert seine tätigkeit bei RuWa Dellwig um eine weitere Spielzeit an der Levinstr. " Wir hatten ein tolles Gespräch und waren uns schnell einig " ,freut sich der neue Sportl. Leiter Jankowski.

07.02 Trainer Nühlen verlängert an der Levinstr.

Warum hast du verlängert ?  

 Der Hauptgrund ist, dass ich mich sehr wohl fühle bei Ruwa

Ich denke das ist zunächst das wichtigste.  Es muss Spaß machen und man sollte gerne zum Platz fahren. Alles weitere ist nachrangig. das es natürlich während einer ganzen Saison nicht immer spass macht ist auch klar , es gibt halt jedes Jahr gute und schlechte zeiten aber momentan überwiegen die "guten"  und woanders ist auch nicht alles Gold was glänzt  d.h. mit gewissen widrigkeiten hat jeder verein zu kämpfen 

 

Warum direkt 2 Jahre ?    

Wir haben uns in den letzten 4 jahren nach schwierigem Start etwas aufgebaut. Wir sind konkurrenzfähig und haben uns im Bezirksliga-Mittelfeld etabliert ,wir sind nicht mehr Abstiegskandidat Nr.1 und da der teilweise neu aufgestellte Fußballvorstand nun für 2 Jahre gewählt wird und neue zukunftsorientierte Ideen umgesetzt werden sollen habe ich für die nächste Amtsperiode von 2 Jahren zugesagt ,ich denke wir werden gut zusammenarbeiten .

 

Zukunftsperpektive?

 Nach ersten vorgesprächen wird wohl nahezu der komplette Kader zusammenbleiben  wir versuchen uns auf der ein-oder anderen Position gezielt zu verstärken, dazu noch ggfs. 2-3 Perspektivspieler und wir hätten einen Kader zusammen aus dem man was machen kann der Rest wird sich ergeben aktuell hoffe ich, dass die z.Zt. 4 Verletzten schnell wieder zurückkommen und wir mit unserer Truppe noch einige Punkte in der Rückserie einfahren werden   

 

 

Wintervorbereitung Ruwa Dellwig

Saison 2010/2011

Junioren aller Jahrgänge 

    für die Leistungsklasse gesucht!

Infos unter : junioren@ruwa1925.de

Spiel Fussball

Wir suchen für die kommende Saison talentierte Spieler des Jahrgangs 2001.

Infos unter :

domi07@gmx.de

Jeden Dienstag

von 16.45-17.45 Uhr

im Jugendraum

kostenlos

für RuWa Kids

Mädchen der Jahrgänge

   95-98 gesucht!

junioren@ruwa1925.de

RuWa Sprechstunde

Jeden Mittwoch

von 18.00-19.30 Uhr

im GF-Raum

Ibo und Kevin (U17)

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